Nichtwohngebaeude
sdecoret - stock.adobe.com

Energieberater: Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude (Energiebilanzen nach DIN V 18599)

Die Zusatzqualifikation für Nichtwohngebäude ist die optimale Ergänzung, um Ihre Expertise in der Gebäudeenergieberatung zu vertiefen und auszuweiten. Besonders nützlich ist die Weiterbildung, falls Sie in Zukunft gerne Bürobauten, Industriebauten oder auch Schulen sowie Kindergärten energieeffizienter gestalten möchten.

Inhaltsverzeichnis

Vorteile   I   Voraussetzungen   I   Inhalt   I   Prüfung   I   Termine   I   Kosten   I   FAQ   I   Ansprechpartner

Das Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude auf einen Blick:

  • Kosten: 1.800 Euro + 100 Euro Prüfungsgebühr
  • Dauer: 80 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Min.)
  • Empfohlen für: Gebäudeenergieberater (HWK), Energieberater, Architekten, Ingenieure (Bau, TGA)
  • Abschluss: Teilnahmebescheinigung

Der nächste Termin für unsere Weiterbildung ist am:

Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude in Teilzeit





Vorteile: Warum diese Weiterbildung für Sie sinnvoll ist

Mit Absolvierung dieser Fachfortbildung wird den gestiegenen Anforderungen bei der Energieberatung und beim Bauen oder Sanieren hocheffizienter Nichtwohngebäude Rechnung getragen und es erfolgt der Nachweis für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste. Die Anwendung und Umsetzung der DIN V 18599 dient dabei als fachliche Basis.

Was sich im ersten Moment als großer Nachteil anhört, ist in Wahrheit allerdings Ihr größter Vorteil. Durch unsere dena-lizenzierte Weiterbildung heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab und können Ihren Kunden glaubhaft vermitteln, dass Sie genau der richtige Ansprechpartner mit enormer Weitsicht und einzigartigem Know-how sind.

Außerdem ermöglicht Ihnen die erfolgreich abgeschlossene Fortbildung eine höhere Position in Ihrem Unternehmen oder eine Erweiterung Ihres Angebotsportfolios, falls Sie als selbstständiger Energieberater tätig sind.

energie, sparen, heizung, pfeile, raum, wohnung, haus, zimmer, strom, a, ampel, balken, beratung, dämmung, klassifizierung, effizient, effizienz, elektrizität, energieausweis, energieeffizienz, energiepass, energiesparhaus, energieverbrauch, erneuerbare, energien, etikett, gelb, geld, grün, hinweis, information, isolation, klima, kosten, natur, rot, sparsam, stromfresser, stromverbrauch, technik, technologie, umwelt, verbrauchen, isoliert, ökologie, ökologisch, textfreiraum
Mediaparts - stock.adobe.com



Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche

Lassen Sie uns an dieser Stelle einen kurzen Ausblick auf Ihre zukünftigen Tätigkeitsbereiche wagen:

  • Sie planen und sorgen dafür, dass neue Gebäude wie Büros oder Schulen energieeffizienter gebaut werden.
  • Sie finden energieraubende Schwachstellen an bereits bestehenden Nichtwohngebäuden.
  • Sie beheben die gefundenen Schwachstellen.
  • Sie erweitern Nichtwohngebäude durch energiesparende Maßnahmen (z.B. Photovoltaik, Gebäudehülle, etc.).
  • Sie machen Energieeinsparpotenziale beim Kunden bewusst.


Voraussetzung für die Weiterbildung

Zulassung_NWG
Deutsche Energie-AgenturGmbH (dena)

Um die Weiterbildung starten zu können, müssen Sie im Voraus das Basismodul lt. Ziffer 35 des jetzt gültigen Regelhefts Anlage 1 absolvieren.

Mit einer Qualifikation zum Gebäudeenergieberater (HWK) ist diese Voraussetzung erfüllt.
Dieser setzt wiederum eine erfolgreich abgeschlossene Meisterprüfung in einem Handwerksberuf voraus. Die genaue Liste der zugelassenen Meisterprüfungen für den klassischen Gebäudeenergieberater finden Sie auf dieser Seite: Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK)





Aufbau und Inhalte des Lehrgangs

Die Weiterbildung ist in insgesamt 9 Module aufgeteilt und enthält eine Vielzahl an fachspezifischen Inhalten, die wir Ihnen nun kurz und knackig vorstellen möchten:

Modul 1 - Rechtliche Grundlagen:
Sie bekommen alle Infos zu den EU-Richtlinien im Gebäudebereich sowie zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Nichtwohngebäude.

Modul 2 - Bestandsaufnahme und Dokumentation:
Im Unterricht erfahren Sie, wie Sie als Energieberater für Nichtwohngebäude anhand der DIN V 18599 Teil 1 & 2 den aktuellen Zustand eines Gebäudes erfassen und diesen richtig dokumentieren.

Modul 3 - Beurteilung der Gebäudehülle:
Kernthemen sind sowohl der sommerliche Wärmeschutz als auch die Luftdichtheitsmessung bei Nichtwohngebäuden.

Modul 4 - Beurteilung der Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen: Die wichtigsten Schwerpunkte sind Heizungstechnik, Warmwasserbereitung, Regelungstechnik und die Wärmeerzeugung unter dem Einsatz erneuerbarer Energien.

Modul 5 - Beurteilung von raumlufttechnischen und sonstigen Anlagen:
Zuerst bekommen Sie einen Überblick über die wichtigsten Lüftungsanlagen und Kältetechniken für Nichtwohngebäude. Danach lernen Sie die Erstellung und Berechnung von Lüftungskonzepten kennen.

Modul 6 - Beurteilung von Beleuchtungssystemen:
Wie der Name bereits sagt, werden in diesem Abschnitt die unterschiedlichsten Beleuchtungssysteme behandelt. Wichtige Punkte sind sowohl der Nutz- als auch der Endenergiebedarf.

Modul 7 - Strom aus erneuerbaren Energien:
Teil dieses Moduls sind unter anderem Photovoltaikanlagen, aber auch Kenntnisse über den Primärenergiebedarf stromproduzierender Anlagen.

Modul 8 - Bilanzierung von Gebäuden und Erbringung der Nachweise:
Hierzu wird besprochen, wie Sie Effizienzhaus-Nachweise für Nichtwohngebäude ausstellen und die Nachweisführung nach dem GEG einhalten.

Modul 9 - Beratung, Planung und Umsetzung:
Anhand mehrerer Projektbeispiele lernen Sie Ihre zukünftigen Kunden richtig zu beraten und zufriedenzustellen. Auch bezogen auf die Themen Wirtschaftlichkeit und kostengünstige Maßnahmen.



Abschluss und Prüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen:

  • Schriftliche Prüfung
  • Projektarbeit: Ausarbeitung eines Energieberatungsberichts

Wenn beide Prüfungsteile erfolgreich absolviert wurden, erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung sowie eine Bescheinigung, mit der Sie sich in die Expertenliste für Nichtwohngebäude eintragen können.



Zulassung zur Fortbildungsprüfung beantragen

Grundqualifikation nach § 88 Gebäudeenergiegesetz (GEG) - Auszug:

Berufsqualifizierender Hochschulabschluss in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik sowie einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt in einem der oben genannten Gebiete.

Staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker und Handwerksmeister sowie Innenarchitekten sind ebenfalls berechtigt, Energieausweise für Nichtwohngebäude auszustellen, wenn sie die Anforderungen (z. B. eine entsprechende Weiterbildung mit erhöhtem Stundenumfang, z. B. Gebäudeenergieberater) erfüllen.

Den genauen Wortlaut des Gesetzes finden Sie im § 88 GEG Ausstellungsberechtigung für Energieausweise und beim BAFA, Anforderungen an die Qualifikation von Energieberatern nach der DIN V 18599.

Zusatzqualifikation:

Die Qualifikation zum Gebäudeenergieberater (HWK) oder die erfolgreiche Teilnahme am Basismodul lt. Ziffer 35 des jetzt gültigen Regelhefts Anlage 1.

WICHTIG: Es liegt in der Verantwortung des Teilnehmenden, die notwendigen Qualifikationsnachweise und Zulassungsvoraussetzungen zu erbringen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs können Sie sich bei der BAFA bzw. Energieeffizenzliste eintragen lassen.

Alle Termine und Anmeldung zur Weiterbildung in Stuttgart

  • Kosten: 1.800 Euro + 100 Euro Prüfungsgebühr
  • Dauer: 80 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 Min.)
  • Empfohlen für: Gebäudeenergieberater (HWK), Energieberater, Architekten, Ingenieure (Bau, TGA)
  • Abschluss: Teilnahmebescheinigung

Folgende Kurs-Termine sind aktuell buchbar:

Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude:



Kosten und Fördermöglichkeiten

Die Investition für die Teilnahme an der Weiterbildung Vertiefungsmodul Nichtwohngebäude beträgt 1.800 Euro. Außerdem fallen am Ende der Weiterbildung weitere 100 Euro an Prüfungskosten an. Häufig werden die Weiterbildungskosten aber auch vom Arbeitgeber direkt übernommen. Sprechen Sie hierzu am besten mit Ihrem Vorgesetzten, ob diese Möglichkeit der finanziellen Unterstützung besteht.

 

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was kostet die Weiterbildung?

Die Kosten für die Weiterbildung liegen bei 1.800 Euro. Zusätzlich werden 100 Euro an Prüfungskosten berechnet.

Wie lange dauert der Lehrgang?

Die Weiterbildung erstreckt sich auf eine Dauer von insgesamt 80 Unterrichtseinheiten. Eine Unterrichtseinheit beträgt
45 Minuten. Es handelt sich außerdem um eine berufsbegleitende Weiterbildung, die Sie innerhalb von etwas weniger als zwei Monaten neben Ihrer normalen Vollzeitstelle abschließen können.

Wichtig: Die schriftliche Prüfung und die Projektarbeit finden erst nach Lehrgangsende statt!

Wann sind die Unterrichtstage?

Die Unterrichtstage sind jede Woche jeweils Freitagnachmittag und ganztägig am Samstag.

Was sind die wichtigsten Voraussetzungen?

Um die Weiterbildung absolvieren zu können, müssen Sie zwingend die Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) erfolgreich abgeschlossen haben.
Alternativ reicht die erfolgreiche Teilnahme am Basismodul Ziffer 35 des aktuell gültigen Regelhefts Anlage 1.



Ansprechpartner der Bildungsakademie

Sie haben Interesse an der Weiterbildung? Der einfachste Weg zur Teilnahme führt über die direkte Buchung auf unserer Website. Wählen Sie dazu einfach Ihren gewünschten Termin aus und führen Sie den Buchungsvorgang durch.

Alternativ – oder falls Sie noch Fragen haben sollten – können Sie auch persönlich mit uns Kontakt aufnehmen. Wir stehen Ihnen telefonisch gerne zur Verfügung:

Plankmeister_Lisa HWK

Lisa Plankmeister

Seminarmanagerin Betriebswirtschaftliche Weiterbildung

Holderäckerstraße 37
70499 Stuttgart
Tel. 0711 1657-621
Fax 0711 1657-694
lisa.plankmeister--at--hwk-stuttgart.de